Der Schlüssel

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In diesem Hauche von Lust und Leid

betrete ich voll Einsamkeit

der Traumgebilde schöne Welt

wo Sternenstaub vom Himmel fällt

königlich, in vollem Glanze

fordern sie mich auf zum Tanze

silber-schaurig-schöne Wesen

ich kanns in ihren Augen lesen

Oh wei, der Wirbel holt uns ein

schon bald werden wir nicht mehr sein.

Himmlisch leichte Melodien wiegen mich so sanft

in das Land der schlafenden Kinder

schneeweißes Glitzern, warmkalter Winter

und die hölzerne purpurne Truhe

steht auf dem Platze der inneren Ruhe

ein Knarren und uraltes Quietschen bedeutet

dass die goldene Glocke laut läutet

gefunden durchs Licht, dass das Dämmern bezwingt

die kleine Stimme so lieblich gar singt

woher? ach aus der Truhe von Samt

Flüstern und Raunen aus den Bäumen

du sollst im Leben nichts versäumen

Nun geh!- Ich geh! Ich hole ihn mir

den Schlüssel zu einer verborgenen Tür.

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